Übernahme unserer vierrädrigen Gefährten
Mit 20 Minuten Verspätung haben wir beide, nicht so ganz Frühaufsteher, den Weg zum Frühstücksbuffet neben den drei Giraffen Gustav, Sophie und Shorty auch noch gefunden. Natürlich in Begleitung der ersten frühmorgentlichen Sprüche dazu. 😉
Pünktlich um 11 Uhr wurden wir dann also abgeholt und nach Klein Windhoek zu Individual Travels – Namibia chauffiert.
Nach circa 30 Minuten sind wir da auch sehr herzlich in Empfang und die Autos von unseren drei Auto-begeisterten unter die Lupe genommen worden. Dida war in der Zeit damit Beschäftigt, mit allen zu plaudern und die mitgebrachte Schokolade an die richtigen Besitzer zu verteilen (Auch wenn dies zwei Anläufe brauchte – Naja, die Leute nach einem Jahr wieder zu erkennen ist auch nichts was einfach fällt😉).
So, natürlich musste nach dem Auto fassen erst einmal eingekauft
werden. Mit zwei Autos an die gleiche Adresse fahren, ist nicht ganz gelungen,
man findet sich aber auch in Namibia immer wieder.
Der Weg zum Einkaufen hat uns durch Windhoek geführt, und
wir erhielten einen kleinen Einblick in diese faszinierende Stadt. Viele
Schulkinder in Uniformen liefen durch die Strassen. Bunt durchmischte Kinder,
aller Herkünfte und Hintergründe. Und doch alle Vereint, ohne den Unterschied untereinander
zu erkennen.
Einige Kinder, sowie Erwachsene, sind auch bettelnd in den
Strassen unterwegs. Ich würde ihnen gerne was geben, weiss aber noch nicht, wie
gut diese Idee ist. Rudi hat da schon andere Geschichten erzählt.
Die Stadt fasst viele kleinere Wohngebiete mit jeweils immer
gleichen Reihenhäusern. Jedes umrandet von einer grossen Mauer und manchmal zusätzlich
mit Maschendraht gesichert. Und obwohl das eigentlich etwas einschüchtern
sollte, fühlt man sich in der Stadt sehr sicher und wohl.
Nach dem Einkaufen sind wir nun mit den eigenen Autos zurück
in die Voigtland Lodge gedüst und pünktlich zu Kaffee und Kuchen
zurückgekommen. Diesmal unter dem geschützten Sitzplatz, andernfalls hätten wir
im starken Wind wohl fliegen gelernt.
Zur Lodge gehören drei Hunde (Schoko, Haselnuss und Vanilla), sowie ungefähr 4 Katzen.
Eine davon hat sich mit Andrin angefreundet. Aber das kennen wir ja von Andrin
und den Büsis. 😉 Ich habe mich natürlich in alle Tiere
verliebt, auch das kennen wir. 😉
Nach dem Abendessen haben wir, Erich, Andrin, Marco und ich, uns mit Bier und dem Spiel «Hoseabe» bis kurz vor 22:00 Uhr beschäftigt. Um 21:57 Uhr war dann leider Schluss, da nach 22:00 Uhr der Bewegungsmelder der Lodge einen Alarm auslöst. Und dann hätte es passieren können, dass man uns mit einem Leoparden oder gar einem Löwen hätte verwechseln können.




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